Schöne neue (VUKA-)Welt

Die Veränderungen in der Arbeitswelt sind enorm. Die Digitalisierung schreitet voran, die Rede ist von den Herausforderungen der Arbeit 4.0. Neue Konzepte, die in der Management-Literatur diskutiert werden, verweisen nicht nur auf eine neue Epoche in der Ökonomie. Sie machen zudem deutlich, dass die Wirtschaft grundlegend nicht mehr rund läuft.

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Was ist die NATO?

In der aktuellen linken Diskussion zu den Hintergründen des Ukraine-Krieges wird oft die NATO als imperialistisches Militärbündnis ins Spiel gebracht. Doch inwiefern kann die NATO tatsächlich mit der politischen Praxis eines Imperialismus identifiziert werden? Dieser Beitrag versucht, einige Annahmen in Bezug auf diese Fragestellungen zu präzisieren.

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Krieg in der Ukraine

Ukraine: Ideologie oder Interessenpolitik?

Am 24. Februar 2022 greift das russische Militär die Ukraine an. Die Welt hält den Atem an. Bei vielen macht sich das Gefühl breit, dass am Ende dieser Entwicklung die Welt eine andere sein könnte. Vergleiche mit 9/11 werden gezogen und wie schon damals ist sich die politische Linke als Bewegung nicht so recht im Klaren darüber, wie sie die Situation einordnen und was sie für Folgerungen daraus ziehen soll.

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Der Stoff, aus dem die Ware ist

Fabian Scheidler hat mit „Der Stoff aus dem wir sind“ eine große Erzählung über die Geschichte des gesellschaftlichen Naturverhältnisses vorgelegt. Dabei bringt er die Geschichte der Naturwissenschaften mit der Herausbildung und Durchsetzung der kapitalistischen Gesellschaftsformation in Verbindung. Das Ergebnis lohnt sich zu lesen.

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Die Erfindung der abstraken Maße

In unserem täglichen Leben umgeben wir uns wie selbstverständlich mit Maßzahlen. Wir gehen morgens 500 Meter die Straße entlang und kaufen dann einen Liter Milch für schlappe 1,19 €. Überall umgeben uns diese Zahlen und bieten uns Richtwerte für unser Verhalten. Da fällt es uns manchmal gar nicht so einfach uns vorstellen, dass diese abstrakten Maßzahlen für viele Menschen in vormodernen Gesellschaften gar nicht so selbstverständlich waren.

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Irrational: Warentransport im Just-in-Time-Zeitalter

Damit die Waren von einem Ort zum anderen kommen, müssen sie dort hin transportiert werden. Seitdem die sozialdemokratisch geführte Bundesregierung unter Gehard Schröder mit der Umwandlung der Bahn den Startschuss für das Ende des Schienentransportes gegeben hatte, ist der Transport via Lastkraftwagen der hierzu in der Regel gewählte Weg. Doch die Straßen, über die diese LKW rollen, werden nicht von den Unternehmen, sondern von der öffentlichen Hand finanziert. Und die gibt ein ordentliches Sümmchen aus, um die zur kapitalistischen Warenzirkulation notwendige Infrastruktur aufrechtzuerhalten.

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